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Wie Sie als Arbeitgeber mit negativen Nachrichten umgehen

5 Minuten Lesezeit

Es ist nicht einfach, als Arbeitgeber professionell mit negativem Feeback umzugehen oder negative Nachrichten überbringen zu müssen. Es gibt aber einige Richtlinien von Experten, die Ihnen helfen können das Beste aus einer schlechten Situation zu machen. 

Das Allerwichtigste zuerst - es kann kein Feeback gegeben werden, wenn es keinen Platz dafür gibt. Holen Sie in Umfragen die Meinungen der Mitarbeiter ein, bieten Sie Plattformen, auf denen es bestimmte Gruppen für Feedback gibt oder ermuntern Sie Ihre Mitarbeiter auch in persönlichen Nachrichten Feedback einzubringen. Machen Sie Feedback geben und nehmen zu einem Teil Ihrer Unternehmenskultur.

Negatives Feedback annehmen

Nicht nur positives Feedback ist gut. Negatives Feedback kann sogar oft viel wertvoller sein. Es ist ein Mittel blinde Flecken aufzudecken, konstruktive Kritik einzubringen und die ehrliche Meinung der Mitarbeiter aufzuzeigen. Nur so kann einer Verbesserung gearbeitet werden. Wenn Sie negatives Feedback erhalten, sollten Sie die folgenden Punkte beachten:

  • Ruhe bewahren

    Halten Sie Abstand von spontanen Antworten und Gefühlsäußerungen. Nehmen Sie das Feedback an, als das was es ist, sehen Sie es sachlich und distanzieren Sie sich von der Person dahinter. Sie können immer zu einem späteren Punkt mit der Antwort zurückkommen.

  • Nachfragen

    Um ein Feedback akzeptieren zu können, muss man den Inhalt des Feedbacks verstehen. Auf welche konkrete Situation bezieht es sich? Was hat die Person damit gemeint? Die Nachfrage deckt auf worauf der Feedbackgeber seinen Rat oder seine Kritik stützt. Daraus kann sich für beide Seiten eine wertvolle, fruchtbringende Unterhaltung ergeben.

  • Einen Schritt zurück nehmen

    Es gibt drei unterschiedliche Perspektiven, aus denen man ein Feedback betrachten kann. Was sagt das Feedback über einen selbst, die erhaltende Partei, aus? Was sagt es über den Feedback-Geber aus? Und was ist der Inhalt des Feedbacks? Distanzieren Sie sich von der Sache und überlegen Sie sich in Ruhe Ihre Reaktion.

  • Feedback zum Feedback geben

    Wenn Sie ein negatives Feedback in irgendeiner Weise gekränkt hat, dann sagen Sie dies. Erklären Sie, was Sie verletzt hat, was sie motiviert hat und was nächstes Mal besser gemacht werden kann. Auch der Feedbackprozess kann immer verbessert werden.

Negative Nachrichten überbringen

Auch Sie als Arbeitgeber müssen manchmal schlechte Nachrichten an die Belegschaft überbringen. Wir wollen Ihnen einige Anhaltspunkte bieten, die helfen sollten mit negativen Nachrichten umzugehen.

  • Bereiten Sie sich vor

    Notieren Sie sich die Punkte, die Sie ansprechen wollen und die möglichen Reaktionen auf die Nachricht. Auch Ihre Reaktion darauf sollten Sie sich überlegen. Es wird natürlich nie genau so ablaufen, aber Sie können sich mental darauf vorbereiten. Denken Sie auch an Alternativen und mögliche Schritte für die Zukunft, die Sie anbieten wollen.

  • Geben Sie Warnung

    Soll eine neue Arbeitsweise, Umstrukturierung oder Richtlinie eingeführt werden, dann holen Sie sich vorab Feedback dazu ein. Bringen Sie die Mitarbeiter mit ein und geben Sie Vorwarnung, dass Änderungen bevorstehen. So ist jeder mental vorbereitet und gefasst, wenn die schlechten Nachrichten überbracht werden.

  • Klarheit, warum es nötig ist

    Keiner überbringt gerne schlechte Nachrichten, aber, wenn Sie sich bewusst sind, warum etwas geschieht, wird es Ihnen leichter fallen bei der Sache zu bleiben und sich nicht auf Verhandlungen einzulassen. Wenn Sie die Hintergründe und Details genau wissen, können Sie die Nachricht auch am fairsten wiedergeben.

  • Zögern Sie nicht

    Wenn Sie unerfreuliche Nachrichten zu übermitteln haben machen Sie es sofort. Das Verdrängen bringt Ihnen keine Vorteile. Wenn Sie das Problem frühzeitig erkennen und es auch rechtzeitig zur Sprache kommt, haben Sie noch Zeit, Maßnahmen zu ergreifen, um das Problem zu lösen oder Alternativen zu bieten.

  • Seien Sie direkt, aber empathisch

    Legen Sie die Tatsachen sachlich dar, aber seien Sie nicht zu hart. Bleiben Sie menschlich und zeigen Sie Empathie für den Empfänger der schlechten Nachricht.

  • Wählen Sie einen geeigneten Ort

    Wählen Sie einen Ort der privat ist und die Person vor Beschämung und Gesichtsverlust wahrt.

  • Keine falschen Hoffnungen

    Machen Sie den Empfängern keine Hoffnungen, die unrealistisch sind - es ist um so schmerzhafter, wenn sie nicht eintreffen. Prognosen und Zukunftsaussichten müssen auf der Realität basieren.

Vermeiden Sie Negativität am Arbeitsplatz, indem Sie von Beginn an Platformen und Prozesse für Feedback bieten. Sollten sich doch Probleme ergeben, dann berufen Sie ein Meeting ein und laden Sie alle Betroffenen dazu ein. Seien Sie als Manager ansprechbar, nehmen Sie in der offenen und transparenten Kommunikation eine Vorbildrolle ein und binden Sie diese Werte in Ihre Unternehmenskultur ein.

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