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Unternehmenskultur mit Sicherheitsabstand: 5 Prognosen zur Zukunft der Arbeitswelt

5 Minuten Lesezeit

Die strikten Maßnahen zur Eindämmung des neuartigen Coronavirus werden nach Angaben der  WHO in vielen europäischen Ländern gelockert. In Österreich und Deutschland sind viele Menschen bereits zur Arbeit zurückgekehrt. Doch wie wird es jetzt weitergehen? Wird alles wieder so wie vorher?

Mit den veränderten Gegebenheiten haben sich auch unsere Einstellung und Gewohnheiten gewandelt - es liegt jetzt an uns ein "neues Normal" zu definieren.

Die Stimmung ist jetzt die einer überwundenen Krise, aber wir werden noch lange mit den Konsequenzen zu kämpfen haben. Der Alltag ist von Sicherheitsmaßnahmen bestimmt und Experten gehen davon aus, dass die deutsche Wirtschaft bis zu 5,4 Prozent schrumpfen könnte.

Jetzt liegt es an den Unternehmern kreativ zu werden und aus den Erfahrungen der Krise zu lernen. Anstatt mit Sorgen und Ängsten in die unsichere Zukunft zu sehen könnten Unternehmen diese Phase als ein großes Transformationsprojekt angehen. Für die interne Kommunikation sind Prozesse, die sie jetzt innerhalb kürzester Zeit erarbeiten mussten, gleich wertvolle Vorarbeit für die Zukunft. Krisen sind immer auch Chancen.

Fakt ist, dass wir einige Veränderungen sehen werden. Durch die Pandemie und die politischen Reaktionen darauf werden sich einige Trends verstärken und beschleunigen, die schon seit Jahren sichtbar sind.

1. Die interne Kommunikation gewinnt weiter an Bedeutung

Die interne Kommunikation spielt eine entscheidende Rolle in der Informationsverbreitung in Krisenzeiten und auch danach. Richtlinien, Schichtpläne, Abstand- und Hygieneregeln am Arbeitsplatz verändern sich laufend und die Informationen müssen in Echtzeit an alle Mitarbeiter weitergegeben werden.

Für viele Unternehmen ist genau dies aber die Herausforderung: alle Mitarbeiter in Echtzeit erreichen. Dabei ist der Arbeitgeber die Quelle, der die Menschen in der Krise am meisten vertrauen (Edelman Trust Barometer 2020).

Die Branche der internen Kommunikation erfährt in der Corona-Krise eine gewaltige Transformation. Schwarze Bretter, E-Mail Newsletter und persönliche Meetings sind einfach nicht mehr die Norm. Kein Unternehmen kann es sich mehr erlauben, den Grundsatz „people first“ zu ignorieren, den Mitarbeitern müssen Feedback- und Fragemöglichkeiten geboten werden. Die neue Norm ist eine transparente Informationspolitik und neue Möglichkeiten des ortsunabhängigen Arbeitens.

2. Rückgang der Globalisierung

Durch viele Kontrollen wird der grenzüberschreitende Verkehr von Waren, Dienstleistungen, Personen und Kapital eingeschränkt. Die Staaten begünstigen nicht nur heimische Anbieter und Branchen sondern bewerben sie regelrecht. Es entsteht ein neues Bewusstsein für die Vernetzheit der Welt. Die Globalisierung hat in der Krise ihre Schwächen gezeigt.

Finanzexperten gehen davon aus, dass der Welthandel um bis zu 20% zurückgehen wird. Der Grund dafür sei, dass durch die Krise die Verwundbarkeit der verschiedenen Lieferketten offengelegt wurde und dies dazu führe, dass die internationalen Wirtschaftsbeziehungen abnehmen und regionaler werden.

3. Die Digitalisierung nimmt Fahrt auf

Es hat sich gezeigt, dass moderne digitale Kanäle in der Krise unerlässlich sind, um den Geschäftsbetrieb weiter aufrecht zu erhalten und aus Sicht der Unternehmenskommunikation alle Mitarbeiter erreichen zu können. Jetzt ist es an der Zeit, nötige Schritte für die Verbesserung der Mitarbeiterkommunikation zu setzen und die Möglichkeiten des digitalen Arbeitsplatzes aufzugreifen.

Blog Article ImageIn der Krise wurden die Virtualisierung, Flexibilisierung und Digitalisierung der täglichen Arbeitsabläufe praktisch erzwungen, doch jetzt erkennen wir die Vorteile dessen. Die Digitalisierung wurde durch die Pandemie beschleunigt und die bisher herrschenden Vorstellungen des Produktivitätsverlusts durch Home-Office durch den Praxistest aus dem Weg geräumt. Studien zeigen, dass eine Zunahme an Home-Office Arbeit definitiv Teil des "neuen Normals" sein wird.

4. Verstärkter Wunsch nach sinnhaftiger Tätigkeit

Der Wunsch nach einer sinnstiftenden Tätigkeit und einer bedeutungsvollen Unternehmenskultur ist charakteristisch für die Generation Z und hat durch die Krise keineswegs an Bedeutung verloren.

Die Krise hat die Unternehmenskultur auf eine harte Probe gestellt. Mitarbeiter sahen deutlich, wie sie von ihren Arbeitgebern behandelt werden und wie sehr das "people first" wirklich zählt. Vertrauensbrüche werden sich die Beschäftigten sehr genau merken.

5. Aufwertung vieler Berufsbilder

Wir werden hoffentlich auch eine Aufwertung vieler Berufsbilder erleben, deren Bedeutung vielen erst in der Krise klar geworden ist. Nach der Krise könnten wir erleben, dass die Wertschätzung nicht nur für das Gesundheitspersonal, sondern auch für andere essentielle Arbeitskräfte, wie Paketlieferanten, Supermarkt-Mitarbeiter und Reinigungskräfte steigt. Es bleibt offen, wie lange dies tatsächlich anhält.

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Katy is shaping the new voice of Speakap. When she's not writing for work, she's writing for fun. When she's not writing, then she's probably out looking for the best taco in the city.

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